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21

Nov

2010

WM 2010 - Ein Teammitglied berichtet

Am 31.10.2010 machte sich das deutsche Team mit rund 130 Sportlern und Begleitern auf den Weg zur Weltmeisterschaft nach Alicante. Viele kannten sich bereits von der Europameisterschaft in Rom, aber für manche war dies die erste große Meisterschaft.
Ab Frankfurt startete die größte Gruppe, weitere folgten von München und Düsseldorf. Organisatorisch war es im Vorfeld sicher nicht leicht, aber es zahlte sich aus. Es war schon ein besonderes Gefühl der Gemeinschaft mit dieser Gruppe zu reisen, fast alle in ihren neuen Nationalmannschaftsanzügen. An dieser Stelle DANKE an Hasan, für die gute Organisation.


Besonders aufregend war es für die Kleinsten in unserem Team. Sie wurden sogar vom deutschen Fernsehsender KIKA begleitet. In der wunderschönen Stadt Alicante angekommen, bezogen wir erst einmal unser Hotel. Da alle Sportler im gleichen Hotel wohnten, traf man sich regelmäßig zum Essen, zum Training oder einfach nur zum gemütlichen Zusammensein. Man hatte immer einen Ansprechpartner und fühlte sich immer gut aufgehoben.


Das Wetter war super und der nur 300 m entfernte Strand lud zum Baden ein. Eigentlich war alles perfekt. Dienstags ging es dann zum Wiegen und Registration und zum ersten Mal wurden wir mit der doch sehr unprofessionellen Organisation der Spanier konfrontiert, die sich leider durch das ganze Turnier zog. Enttäuschend für die vielen Sportler, die sich das ganze doch etwas anders vorgestellt hatten. Präsidenten und Nationaltrainer aller Länder packten mit an, um das Turnier in Gang zu bringen.
Endlich konnten die fast 900 Starter aus der ganzen Welt ihr Können unter Beweis stellen. Die Kämpfe fanden in allen Kategorien auf einem sehr hohen Niveau statt und Teilnehmer von 6 Kontinenten verliehen dem Turnier das Gefühl einer wahren Weltmeisterschaft.


Das deutsche Team war außerordentlich erfolgreich. Insgesamt erreichter Medaillenspiegel (ohne Semikontakt und Vollkontakt, Ergebnisse liegen leider noch nicht vor) 24x Gold, 17x Silber und 16x Bronze.


Aber das Team nahm nicht nur Medaillen mit nach Hause, sondern auch eine besondere Erfahrung. Gerade bei dieser doch sehr chaotischen WM zeigte sich, wie wichtig eine starke Gemeinschaft ist. An allen Tagen fuhr das komplette deutsche Team gemeinsam zur Halle, jeder feuerte jeden an und abends ging es wieder gemeinsam zurück. Die Nationaltrainer aller Disziplinen waren jederzeit bemüht ihre Sportler auf dem neuesten Stand zu halten.


Es wurde sich gekümmert und jeder Sportler individuell betreut. Das ist nicht überall selbstverständlich, deshalb an dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an die ISKA Germany!


Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!!

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